M.D. Óscar Soto Angona

Psychiatrist

M.D. Óscar Soto Angona

Óscar Soto Angona, M.D., ist Psychiater, Forscher und Therapeut und arbeitet derzeit am Parc Sanitari Sant Joan de Déu, wo er als leitender Psychiater im Intensiven Psychiatrischen Rehabilitationsdienst (SERPI) tätig ist sowie als Forscher in der ANIMA-Gruppe (Advanced New Interventions for the Mind and Awareness). Seine klinische und akademische Laufbahn ist geprägt von einem langjährigen Interesse daran zu verstehen, wie tiefgreifende subjektive Erfahrungen nachhaltige psychologische Veränderungen auslösen können – insbesondere bei Menschen mit therapieresistenten psychischen Erkrankungen. 

Im Rahmen seiner Promotion an der Universitat Autònoma de Barcelona konzentriert sich seine Forschung auf die psychologischen Veränderungsmechanismen, die den therapeutischen Effekten von Psychedelika und anderen Interventionen mit veränderten Bewusstseinszuständen zugrunde liegen. Neben seiner medizinischen und wissenschaftlichen Ausbildung hat er auch ein Studium der Philosophie absolviert (Master in Theoretischer und Praktischer Philosophie an der UNED), das seinen interdisziplinären Ansatz zu psychischer Gesundheit und Bewusstsein prägt. 

Er war als Prüfarzt und Therapeut an mehreren internationalen klinischen Studien und Forschungsprojekten beteiligt, in denen Substanzen wie Psilocybin, Ayahuasca, 5-MeO-DMT und Esketamin untersucht wurden, und verfügt über umfangreiche Ausbildung sowie klinische Erfahrung in psychedelisch unterstützter Psychotherapie. 

Parallel zu seiner klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit ist er als Gastdozent in Postgraduierten- und Masterprogrammen tätig, die sich mit psychedelisch unterstützter Psychotherapie und Bewusstseinsforschung beschäftigen. Óscar ist außerdem Mitgründer und Vizepräsident der Spanischen Gesellschaft für Psychedelische Medizin. 

In seiner klinischen Praxis, Forschung und Lehre verfolgt er eine humanistische, integrative und evidenzbasierte Perspektive und setzt sich dafür ein, den Dialog zwischen Psychiatrie, Neurowissenschaften, Philosophie und Spiritualität zu fördern – mit dem Ziel eines ganzheitlicheren Verständnisses von Geist und psychischer Gesundheit. 

 

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